Margit Schreiner

© Alfred Pittertschatscher

Lesungstermine

Margit Schreiner

Margit Schreiner wurde 1953 in Linz geboren. Sie studierte Germanistik und Psychologie in Salzburg und ging 1977 für drei Jahre nach Japan. Sie lebt seit 1983 als freie Schriftstellerin zunächst in Salzburg und Paris, später in Berlin und Italien – heute wieder in Linz. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. den Oberösterreichischen Landeskulturpreis, den Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz und den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur. 2015 wurde sie für DAS MENSCHLICHE GLEICHGEWICHT mit dem Johann-Beer-Literaturpreis ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie den Heinrich-Gleißner-Preis.


Daniela Strigl über Margit Schreiner zur Verleihung des Österreichischen Würdigungspreises für Literatur 2009 am 17. Mai 2010 im Palais Pallavicini, Wien:

»Alles an Margit Schreiners literarischem Tun und Trachten ist darauf angelegt, unterschätzt zu werden: die gar gewöhnlichen Themen ihrer Bücher, deren eher bescheidener Umfang, ihre schlichten Befunde, hinter denen sich die Philosophin tarnt, ihr raffiniert schmuckloser Stil, der mit einigem Aufwand an Musikalität, Redundanz und Elliptik mündliche Rede simuliert. Dass Margit Schreiners Strategie nicht aufgegangen ist, liegt auf der Hand: Sie hätte sonst diesen Preis nicht bekommen. Dass hier ein kühler Kopf über ein heißes Herz regiert, dass hier eine gescheite Frau ohne jedes obergescheite Getue auskommt, dass hier jemand ohne große Geste eine radikale, galgenvogelkomische Literatur schreibt, das hat sich gottlob herumgesprochen.«

»eine Meisterin des literarischen Changierens zwischen dem Profanen und dem Existenziellen, der Selbstironie und dem bösen Blick«
Wend Kässens, Wiener Zeitung

www.margitschreiner.com

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